"Clickern" - was ist das eigentlich?

Klickertraining diente anfänglich der Ausbildung von Hunden und stammt aus den USA. Es basiert auf dem Prinzip der Klassischen Konditionierung von der wir sicher alle in der Schule schon einmal gehört haben. Mittlerweile haben gewillte Tierhalter bewiesen das sich auch mit anderen Tieren Clickern lässt wenn man nur die Geduld aufbringt. So kam das Clickern mit Katzen und Pferden in Mode. Ich habe sogar mal gehört das es sich auch mit Wellensittchen gut clickern lässt. Ich selber habe in der Schule einmal mit ein 4 Klassenkameraden ein Referat über "Klassische Konditionierung" gehalten und möchte jetzt hier beschreiben wie dieses Referat ablief:

Der Vorbereitung dienten drei Luftballons - Luftballons? Was haben die mit einem Schulreferat zu tun? Ich möchte es gern erklären. Meine Kollegen und ich hielten ein ganz normales, freies Referat zum Thema "Klassische Konditionierung" Wir erklärten, dass „Hundemodell“ von Pawlow. Pawlow ließ immer wenn er seine Hunde fütterte ein Glöckchen läuten. Dieses wiederholte er bei jeder Fütterung. Am Ende brauchte Pawlow nur noch das Glöckchen läuten und bei den Hunden setzte der Speichelfluss ein. Sie verbanden den Ton des Glöckchens also mit ihrem Futter und nur der Ton löste bei ihnen im Gehirn den Speichelfluss aus. Soweit so gut. Mitten im Referat lies eine meiner Kolleginnen den ersten Luftballon platzen. Die klasse schreckte zusammen. Das getane wurde nicht kommentiert und wir fuhren mit unserem Referat fort. Wieder unvorhergesehen und ohne jeden Grund ließen wir bald den zweiten Ballon platzen und erzählten weiter. Als wir zum Ende unseres Referates kamen hielt meine Kollegin den dritten Luftballon hoch. Die halbe Klasse schreckte zusammen und hielt sich die Ohren zu obwohl wir den Ballon nicht haben platzen lassen, wir hielten nichtmal mehr die Nadel in der Hand. Die Klasse hatte also den Luftballon mit dem Ton verbunden und sich bereits erschreckt obwohl gar nichts passiert war.

Lernen am Erfolg!

Nach diesem Prinzip funktioniert das Klickertraining. Die Tiere verbinden den "Klick" allerdings mit etwas positivem das sie bestärken soll in ihrem Handeln. (Nicht das Sie jetzt die Luftballons rausholen und sich wundern das es nicht klappt ;) ) Dadurch das sie durch den Klick bestätigt werden das sie etwas richtig machen und dafür sogar noch eine Belohnung bekommen sind sie oft gewillt das getane zu wiederholen. Wenn man dran bleibt kann man seinen Tieren sogar beibringen das gewünschte Verhalten auf ein Zeichen hin auszuführen.

 

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