Das Clickern - eine gute Erziehungsmöglichkeit?

EINE SEHR GUTE SOGAR!

Clickern ist gewaltfreie Erziehung. Die Katze lernt nicht aus Strafe. Bestrafen Sie ihre Katze indem Sie sie z. B anschreien oder mit einer Blumenspritze nass machen fördern Sie das die Katze das ungewünschte Verhalten nur noch zeigt wenn Sie gerade nicht in der Nähe sind. Außer das die Katze trotzdem in den meißten Fällen weiter ihre Missetaten vollbringt passiert aber noch etwas ganz anderes: Sie zerstören vielleicht sogar das Vertrauen das ihre Katze in Sie hat und verschlechtern die Katze-Mensch Beziehung.

Clickern hingegen födert das Lernen am Erfolg. Ihre Katze tut etwas gutes also belohnen und loben Sie sie. Katzen sind sehr schlaue Tiere und wollen mit ihrem geliebten Menschen nicht auf Kriegsfuss stehen. Also geben sie sich Mühe das belohnte Verhalten wieder zu zeigen. Geben Sie ihrer Katze Zeit zu lernen und zu verstehen.

Beispiel: Ihre Katze hat Angst vor der Transportbox

Mietze kriegt Panik und nimmt reisaus sobald sie die Transportbox sieht. Das kommt weil sie negative Erfahrungen damit verbindet. Zum Beispiel der Besuch beim Tierarzt. Beziehen Sie die Transportbox mit in Mietzes Tägliches Klickertraining ein und schon bald wird Ihre Katze keine Angst mehr vor der Box haben. Die Box stellen Sie in den Raum in dem trainiert wird, schenkt ihr aber keine weitere Beachtung. Nun fangen Sie an mit Mietze zu trainieren. Wenn Ihre Katze Interesse an der Box zeigt klicken Sie um ihr zu zeigen, dass sie das gut gemacht hat. Hat Mietze verstanden dass die Box eine Rolle für das Training spielt ist ihr Interesse geweckt. Sie wird bald die Box näher erkunden. Wenn sie hineingeht um zu schnuppern klicken Sie und geben das Leckerli. Wiederholen sie dieses Spielchen öfter und Sie werden sehen das Mietze die Box bald nicht mehr als so schlimm empfindet.

Wichtig ist, dass verstanden wird das man mit dem Clickern eine schlechte Verhaltensweise nicht abtrainieren kann. Zum Beispiel das "kratzen am Sofa". Es ist nervig und für das Sofa auch nicht wirklich angenehm. Hier ist Kreativität gefragt. Erst einmal stellen wir sicher das Mietze genug Kratzmöglichkeiten hat die auch an gut zugänglichen Plätzen stehen. Ist dies der Fall und die Katze lässt das Sofa trotzdem nicht in Ruhe probieren Sie folgendes: Die Ecke an der die Katze kratzt wird geschützt (z. B mit einer Wolldecke oder einem Holzbrett) direkt davor platzieren Sie eine kleine Kratzmöglichkeit (z. B ein Kratzbrett). Man kann die Kratzfläche zusätzlich noch mit Cat Nip einsprühen und Mietzes Interesse zu wecken. Klicken Sie wenn Ihre Katze Interesse an der Kratzgelegenheit zeigt und ihre Pfötchen drauf legt. Sie können die Kratzgelegenheit auch gern in ein Jagtspiel mit einbinden. Mietze lernt so die Vielfältigkeit von Kratzbäumen kennen.

 

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